Netz MailArt Comments

 

MailArt Austria weist auf besondere österreichische MailArt Künstler hin:

Padhi Frieberger (geb. 1929 lebt zurückgezogen, ist jederzeit präsent, stellt nie aus - kultur-online.net)

Constantin Luser (hg.joseph bezeichnet Constantin Luser bei der ersten Bespielung seines Vibrosaurus im Belvedere Augarten Contemporary 2008 als Österreichs modernsten MailArt Künstler … Constantin konnte zwar mit der Bezeichnung MailArt Künstler nicht viel anfangen -  Link zu einem Belvedere Artikel über Constantin Luser)

Anna Mirjana Hrdlicka (sicherlich die 2009 aktivste New Generation MailArt Künstlerin - Postkunst Webseite aus Wien - Link zu einigen Postkunst Arbeiten von 2009 unter lolakann)

Michi Maier (beim STC Fest 2008 im Ziegelwerk Graz mit einer feuerfesten Installation zum Thema “Der Hut brennt” im Ziegelofen den Grazern aufgefallen - Link zur Homepage)

ILA (ist bisher mit einer PostKunst Karte im Portal vertreten - Link zur Homepage)

Markus Wilfling ( MailArt Austria freut sich auf die angekündigte Postkunst Arbeit für MailArt Austria - Link zu einer Biografie über Markus Wilfling im Netz)

Gustav Troger - Der SpiegelMann (auch wenn der Gustav sich noch nie als MailArt Künstler gesehen hat - Link zu seiner Homepage

SpiegelMann

Der SpiegelMann

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Vordergründig bedeutet Mail Art die im Netz des Postdienstes gesendeten Briefe, Karten, Gegenstände und Dokumentationen von Aktionen, Ausstellungen und anderen Kunstprojekten, die von den Mail-Art-Künstlern individuell gesammelt und archiviert werden. Wesentlich ist jedoch der Prozess der fortgesetzten kollektiven Selbstschöpfung des Netzwerks durch seine Akteure, also Aktion und Kommunikation, nicht materielle Kunstobjekte. Im Kontext von Medientheorien und konzeptueller Kunst seit den 1960er Jahren galten die von Netzwerkern versendeten Gegenstände und Mitteilungen nur als Spuren des umfassenden künstlerischen, politischen und philosophischen Unternehmens Mail Art. In Anlehnung an den Begriff der „Fête Permanente“ des Fluxus-Künstlers Robert Filliou wird Mail Art von ihren Beteiligten oft auch „Eternal Network“ („Ewiges Netzwerk“) genannt. Mit diesem Namen versuchte Mail Art, sich auch Nicht-Künstlern zu öffnen, ihren unkommerziellen Charakter und ihre Distanz zum Kunstmarkt auszudrücken.

So wurde Mail Art auch als soziales und politisches Medium genutzt, beispielsweise als Mittel des Widerstands in den Diktaturen Lateinamerikas und Osteuropas. Wie die Konzeptkunst ist die Mail Art in ihrer Distribution nur schwer zu kontrollieren, da sie übliche Verteiler wie Galerien, Kunsthändler oder Museen umgeht. Auch Subkulturen aus dem Umfeld von Punk und Industrial Music kommunizierten über ihr Netzwerk.

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“Das Internet ist nicht greifbar für mich. Können Sie mir sagen, wo das Internet ist?”
– Maximilian Schell, österreichischer Schauspieler

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stumble day blog-site: Jeff Bridges ( found on StumbleUpon stumblers)
Bill Driver, who lives in Wichita, KS, saw a ball bouncing around kind of strange in the lake and went to investigate.
It turned out to be a flathead catfish who had obviously tried to swallow a basketball which became stuck in its mouth!!
The fish was totally exhausted from trying to dive, but unable to because the ball would always bring him back up to the surface.
Bill tried numerous times to get the ball out, but was unsuccessful. He finally had his wife, Pam, cut the ball in order to deflate it and release the hungry catfish.

You probably wouldn’t have believed this, if you hadn’t seen the following pictures…
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Weblogs als “digitaler Nihilismus”

In seinem jüngsten Buch “Zero Comments”, das seit kurzem auch auf Deutsch vorliegt, unterzieht der niederländische Netzaktivist und Medientheoretiker Geert Lovink das so genannte “Web 2.0″ einer kritischen Bestandsaufnahme. Dabei spürt er auch dem “nihilistischen Impuls” von Weblogs nach.

Geert Lovink ist seit 15 Jahren im Internet aktiv– dort also ein Mann der ersten Stunden - und hat es in dieser Zeit vom Netzaktivisten zum Uni-Professor für „Media Studies“ und Hochschul-Institutsleiter für Netzkultur in Amsterdam gebracht. Im letzten Jahr erschien sein Buch „Zero Comments“, das nicht nur im Web sondern auch im Feuilleton viel diskutiert wurde.
Lesen Sie weiter diesen Bericht vom 23.11.2008 in der http://futurezone.orf.at/stories/1500350/